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F a l t e n R o c k

Presse

30.12.2010

Badische Zeitung

von Ulrike Spiegelhalter

 

Gemeinde Bernau kam gut über die Runden
 

GEFEIERT
Feste und Jubiläen verliefen erfolgreich. Im Februar wurden 50 Jahre Skilifte der Gemeinde Bernau gefeiert, im Juni beging die Trachtengruppe ihr 50-jähriges Bestehen, Laientheater gibt es seit 60 Jahren im Tal. Den diesjährigen Naturenergie-Förderpreis bekam Peter Schütz. Erfolgreich verliefen die Schneflertage, der Naturparkmarkt, eine Leistungsschau Bernauer Gewerbebetriebe, vor allem die Ausstellungen mit Dali-Grafiken und mit Schnitzereien und Gemälden von Franz Winkler sowie die Kammermusiziertage.

Auch große Sportveranstaltungen zogen viele Besucher an, so das internationale Schlittenhunderennen, der alpine Kreisskitag, der Black Forest Ultra-Marathon, der Halbmarathon und die Einweihung des Kunstrasenplatzes vom FC.

Erstmal konnte eine Bernauerin ihren 100. Geburtstag feiern. Und die Bernauer Band
faltenRock feierte dieses Jahr große Erfolge.

 

 

 

20.Juli 2010

Badische Zeitung

von Kathrin Blum

Jetzt gibt’s auch eine falten-Rockerin

Jutta Villinger aus Höchenschwand singt in der Bernauer Band mit / Erster Auftritt am Sonntag.

BERNAU/HÖCHENSCHWAND (kbl). Eigentlich hat es der Band FaltenRock an nichts gefehlt. Die sechs Musiker aus Bernau und Umgebung beherrschen die gängigsten Instrumente einer Rockband, singen können sie ohnehin und sie besitzen das Talent, mit ihrer Begeisterung die Zuhörer anstecken zu können.

Jutta Villinger füllt deshalb keine Lücke, sondern sie bereichert die Band und sorgt dafür, dass ihr Repertoire noch breiter und abwechslungsreicher wird. Seit Mai gehört mit der Höchenschwanderin eine Sängerin zu Faltenrock, am kommenden Sonntag steht der erste große Auftritt bevor. Da spielt Faltenrock nämlich am Bonndorfer Schlossfest.
 


Jutta Villinger hat schon immer gerne gesungen, in Bands genauso wie klassisch. In den vergangenen Jahren hat sie ihr Hobby etwas vernachlässigt, mit drei Kindern war und ist sie voll ausgelastet. Als sie aber im April die Rocknacht im Bernauer Kurhaus besuchte, war es um sie geschehen. "Die Spielfreude der Musiker, die lockere Art und natürlich die Musik – ich habe sofort Lust bekommen mitzumachen." Eigentlich glaube sie mit 44 Jahren zu alt zu sein für eine Band, schließlich seien die meisten Gruppen in der Region durchschnittlich deutlich jünger. "Aber bei den
faltenrockern dachte ich sofort: Das könnte passen." Ihr Mann Alex bestärkte sie, doch mal nachzufragen, ob Faltenrock nicht eine Sängerin engagieren möchte. "Mochten wir", bestätigt Bernhard Ebers schmunzelnd. Ein Vorsingen war dafür nicht nötig. Jutta Villinger sagt dazu grinsend: "Die haben mit mir die Katze im Sack gekauft." Bernhard Ebers widerspricht: "Nein, wir haben gleich gesehen, dass es passt, musikalisch genauso wie menschlich. Sie ergänzt perfekt unsere Art, Musik zu machen."

Jutta Villinger bezeichnet es als großes Glück, eine faltenrockerin zu sein. Vor dem ersten Auftritt hat sie zwar auch Bammel, aber die Vorfreude überwiegt. "Lampenfieber gehört ja auch dazu", meint Bernhard Ebers, "es baut positive Spannung auf und sorgt für den nötigen Adrenalinkick".

Wer die Band faltenrock in neuer Besetzung hören möchte, hat am kommenden Sonntag, 25. Juli, von 15 bis 20 Uhr am Schlossfest in Bonndorf Gelegenheit dazu.

 

 

21.April 201

Badische Zeitung

Ulrike Spiegelhalter

 

Regiorocker faltenrock und Stone Free überzeugen

 

Die Bands Stone Free und faltenrock luden gemeinsam zur ersten Oldies Night ins Bernauer Kurhaus ein.

   

Mit großem Erfolg traten die beiden Rock-Bands faltenRock und Stone Free bei ihrem ersten gemeinsamen Konzert im Hans-Thoma-Kurhaus auf. Etwa 400 Gäste kamen ins Kurhaus, um die Rockgruppen Faltenrock und Stone Free zu hören. Die Veranstalter hatten etwa halb so viele Zuhörer erwartet.

 

BERNAU. Die Rocknacht im Bernauer Hans-Thoma-Kurhaus kam hervorragend an. Das fanden nicht nur die etwa 400 Zuhörer, davon mindestens 350 zahlende Gäste, auch die Musiker der beiden Bands faltenrock und Stone Free waren durchweg begeistert. Schließlich hat ihr erster gemeinsamer Auftritt auch ihre eigenen Erwartungen übertroffen. Rasend schnell waren auch die 300 Feuerzeuge als "High-Lights" im doppelten Sinne zum funkelnden, rhythmischen Schwenken vergriffen.

Faltenrock und Stone Free – die eine Band aus Bernau, die andere aus der Region, beide bestehend aus begeisterten Rock-Musikern – hatten zur ersten Bernauer "Oldies Night geladen, was sich wohl eher auf sie selbst – alle mit wenigen Ausnahmen im besten Mittelalter – bezogen, denn aufs Publikum. Man traf im Saal bei den Zuhörern auf erstaunliche Altersunterschiede, die Spanne reichte von neun bis 90 Jahre. Und alle kamen auf ihre Kosten, weil für alle etwas dabei war aus der Rock-Klassik der 60er, 70er und 80er Jahre. Beide Bands griffen bei ihren ausgesuchten Stücken auf die Musik ihrer Jugendzeit zurück, die auch jüngere Generationen begeisterte. Beide Bands haben unterschiedliche Repertoires, eine vorherige Absprache verhinderte Dubletten und die Darbietungen beider Rock-Gruppen haben sich wunderbar ergänzt. Die Faltenrocker boten Rockklassik von den 60er bis zu den 80er Jahren, Musik der Beatles, der Rolling Stones, des bekannten Gitarristen Eric Clapton oder von Joe Cocker, instrumental aber auch mit großer Stimmgewalt. Eine Wiederholung verlangte die Eigenkomposition mit Musik und Text von Bernhard Ebers "Kein Bock auf Rudolf Schock". Und sogar zwei Walzer standen auf dem Konzertprogramm.

 

Die Faltenrocker und Stone Free haben bewusst keinen reinen Konzertabend geboten, vielmehr war beabsichtigt, das Publikum zum Tanzen, Mitsingen und Mitklatschen zu animieren. Das hat keiner weiteren Aufforderung bedurft. Die Besucher gingen fantastisch mit, natürlich auch bei den Darbietungen von Stone Free, die Stücke aus der Rock-Geschichte der 70er und 80er Jahre spielten, die Zeit von Jimmy Hendrix und auch der Rolling Stones. Sie spielten konzertante Kompositionen, längere instrumentale Soloparts und selbstverständlich Gesangseinlagen, bei beiden Bands verbunden mit elektroakustischer Instrumentierung. Mitunter war der ganze Saal eine Band, wenn alle mitgesungen und rhythmisch geklatscht haben. Im Vorfeld hatte man sich geeinigt, im Halbstunden-Rhythmus die Auftritte zu wechseln.

 

Die beiden Bands sind freundschaftlich verbunden. Vor vielen Jahren haben sie bereits gemeinsam auf dem Bernauer Jugendzeltplatz auf der Freiluftbühne gerockt. Ein gemeinsamer Auftritt war schon lange geplante. Freilich hat der Aufbau von zwei Bühnen im Bernauer Kurhaus viel Arbeit und Mühe bedeutet. Mindestens ein Kilometer Kabel musste verlegt werden, "gefühlte drei Kilometer" wie es ein Faltenrocker empfand. Die gesamte Technik von Beleuchtung, über E-Instrument-Anschlüsse, Mikrofone, Nebelmaschine und Mischpult der Faltenrocker stellt  Fried Bork zur Verfügung. Er unterstützt mitunter auch Stone Free bei ihren Auftritten, die in der Bernauer Rocknacht Unterstützung von Krishan Kaiser bekamen. Große Unterstützung bekamen die Musiker auch von der Kurverwaltung und vom Kurhauswirt Herbert Schönemann.

 

Direkt nach Ende der Darbietungen, gegen 1.30 Uhr, begann der Abbau, morgens um fünf Uhr waren sie fertig, nicht nur mit dem Abbau. Sechs Stunden Rock-Musik bei bester Stimmung – auch den Akteuren hat es Spaß gemacht und alle haben fröhlich den Heimweg angetreten.

 Die Musiker von faltenrock – Bernhard Ebers, Fried Bork, Matthias Vogt, Thomas Warlo, Guido Wasmer und Heiko Tanzer – proben einmal wöchentlich im Probelokal des Musikvereins am Spitzenberg. Ihr nächster großer Auftritt ist im kommenden Februar bei den Deutschen Musikanten-Ski-Meisterschaften in der Krunkelbachhütte.

Wann treten beide Bands wieder gemeinsam auf? Wenn es nach dem Publikum geht, dann recht bald wieder!

 

 

 

08. April 2010

Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung.

von: Kathrin Blum

 

Knittrig ist nur der Bandname

Die Bernauer Gruppe faltenrock veranstaltet gemeinsam mit der Band Stone Free die erste "Oldies Night" im Bernauer Kurhaus.

 

  • BERNAU. Die Bernauer Band faltenrock ist der Beweis dafür, dass Falten nicht nur gut aussehen können, sondern auch hervorragend klingen. Die sechs Musiker aus der Region laden am Samstag, 17. April, 20.30 Uhr, gemeinsam mit der Band Stone Free zur Oldies Night "Bernau on the Rocks" ins Kurhaus ein und versprechen einen unvergesslichen Abend.

    Viele Bernauer kennen das humorvolle Sextett um Bandleader Fried Bork längst. Angefangen hat alles schon vor Jahrzehnten: Musik gemacht haben die Bandmitglieder, inzwischen 300 Jahre alt, nämlich schon in ihrer Schulzeit. Vor einigen Jahren juckte es sie wieder in den Fingern. Und in der Kehle. Man sollte mal wieder, man könnte doch mal. "Dann macht halt!" forderten die Ehefrauen irgendwann – leicht genervt – auf. Und da Männer ja bekanntlich auf ihre Frauen hören, gründeten Guido Wasmer, Matthias Vogt und Fried Bork vor zehn Jahren eine Band. Als Thomas Warlo dazu kam, nannte sich das Quartett "Kids 11", so viele Kinder haben die vier Väter nämlich insgesamt. Später stießen Neu-Bernauer Bernhard Ebers und Heiko Tanzer dazu, ein neuer Name musste her, dem Alter entsprechend, wie die Bandmitglieder erklären. faltenrock lag da auf der Hand – "wir haben alle Falten und wir rocken", so die Begründung. Auf ihrer Homepage verrät die Band, dass manch einer sie auch "Fried Bork und die Borkenkäfer" oder "Bernauer Beatles" nennt.

    Die Band spielt Musik aus den 50er, 60er, 70er und 80er Jahren. Das Sextett möchte tanzbare Rockmusik spielen, weil heute bei Musikveranstaltungen viel zu wenig getanzt wird, wie sie finden. Auf die Frage, wer die Songs aussucht, gibt es zuerst nur ein breites Grinsen. Dann erklärt Fried Bork: "Wir suchen was aus und Bernhard bestimmt, was wir spielen."

    Die Faltenrocker treten bei privaten Feiern, Vereinsfesten und Open Airs wie "Rock am Bruch" auf. Mit der Bernauer Rocknacht wollen sie eine Veranstaltung bieten, die ein anderes Publikum und andere Geschmäcker bedient als Blasmusik- oder Klassikkonzerte.



    Gewöhnlich probt die Band einmal pro Woche im Probenlokal des Musikvereins am Spitzenberg. "Also theoretisch proben wir einmal wöchentlich, nur klappt das nicht immer", meint Fried Bork schmunzelnd, "schließlich sind wir beruflich alle sehr stark eingespannt". Bassist Bork ist Arzt, Schlagzeuger Thomas Warlo unterrichtet am Kolleg, Gitarrist Bernhard Ebers ist Betreuer des Bernauer Feriendorfs, Matthias Vogt spielt ebenfalls Gitarre und arbeitet als Physiotherapeut, Keyboarder Guido Wasmer ist Versicherungsmakler und Heiko Tanzer, ebenfalls Keyboarder, arbeitet als Elektroniker. Singen können sie alle sechs, Bernhard Ebers genauso rauchig wie Joe Cocker. Für die sechs Männer zwischen 46 und 56 ist die Bandarbeit ein schöner Freizeitausgleich zu stressigen Jobs. Die Spielfreude der Junggebliebenen überträgt sich auch aufs Publikum. Darauf dürfen sich die Konzertbesucher am 17. April freuen. "Wir wollen mit dieser Veranstaltung auch mal was für die Jungen bieten", erklärt Bernhard Ebers. Thomas Warlo wirft zwar ein, "wir sind nicht mehr jung", aber Matthias Vogt stellt fest: "Wir bieten etwas für Alt und Jung." Im Konzert soll es auf jeden Fall Überraschungen geben, neben großen Hits sind zwei Walzer im Programm und es gibt erste eigene Songs, die Bernhard Ebers komponiert hat.

    Mehr über die Faltenrocker gibt’s online: http://www.faltenrock-bernau.de

     

     

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    Aktualisiert: 29.11.2011